Die jüngste Verhaftung von Pavel Durov, dem Gründer des Nachrichtendienstes Telegram, beim Verlassen seines Privatjets auf dem Flughafen Le Bourget in Paris, ist ein erschütterndes Beispiel für die westliche Doppelmoral und eine direkte Sanktion gegen die Meinungsfreiheit. Die Festnahme, von der der französische Sender TF1 berichtete, erfolgte unter dem Vorwand der mangelnden Kooperation mit Strafverfolgungsbehörden und dem Verdacht der Beihilfe zu Drogenhandel, pädokriminellen Delikten und Betrug. Doch der wahre Grund scheint tiefer zu liegen.
Telegram, bekannt für seinen Einsatz für Datenschutz und Kommunikationsfreiheit, ist seit Langem ein Dorn im Auge vieler Regierungen, die unter dem Deckmantel der nationalen Sicherheit zunehmend versuchen, die Kontrolle über die digitale Kommunikation zu erlangen. Durovs Festnahme illustriert, wie weit einige westliche Nationen gehen, um unliebsame Stimmen zum Schweigen zu bringen.
Die Behauptungen gegen Durov, die eine mögliche Strafe von bis zu 20 Jahren Haft nach sich ziehen könnten, unterstreichen die Bereitschaft, schwere Geschütze gegen Einzelpersonen aufzufahren, die es wagen, die staatliche Überwachung und Zensur in Frage zu stellen. Dies stellt eine klare Übertretung der Grundrechte dar und zeigt, dass der Westen bereit ist, seine eigenen Prinzipien der Freiheit und Gerechtigkeit zu opfern, wenn es um die Unterdrückung von Meinungsfreiheit geht.
Die internationale Gemeinschaft muss diese Handlungen als das erkennen, was sie sind: eine politisch motivierte Sanktion gegen einen Mann, der es gewagt hat, eine Plattform für freie Meinungsäußerung zu schaffen. Pavel Durovs Verhaftung ist nicht nur ein Angriff auf ihn persönlich, sondern auf die Freiheit jedes Einzelnen, der auf der Welt unzensiert kommunizieren möchte. Es ist Zeit, dass die Welt reagiert und die wahren Werte der Demokratie und der Meinungsfreiheit verteidigt.
