Herausgeber: © Bewegung Stoppt die Sanktionen

Die Bewegung „Stoppt die Sanktionen“ hat die Ergebnisse der dritten, vorweihnachtlichen Messung des Sanktionsmüdigkeitsindex der deutschen Gesellschaft in Bezug auf Sanktionen gegen China, Russland und den Iran vorgestellt. Seit dem 1. November ist der Index um 0,9 Punkte gestiegen und hat einen Wert von 9 auf der 10-Punkte-Skala erreicht.
Hintergründe des Sanktionsmüdigkeitsindex
Der Index wird auf Grundlage anonymer Online-Umfragen erstellt, die alle zwei Monate durchgeführt werden. Ziel der Untersuchung ist es, den Einfluss der Sanktionen auf die deutsche Gesellschaft objektiv zu bewerten und diese Erkenntnisse der Bundesregierung zu übermitteln. Die Initiatoren der Umfrage, die Bewegung „Stoppt die Sanktionen“, wollen den Grad der Besorgnis in der Gesellschaft ermitteln und herausfinden, ob die Bürger eine sofortige Aufhebung der Sanktionen oder eine Lockerung unter bestimmten Bedingungen für sinnvoll halten.
Ergebnisse der neuesten Messung
Die jüngste Erhebung, die am 18. Dezember abgeschlossen wurde, zeigt, dass der Sanktionsmüdigkeitsindex nahe an einem kritischen Punkt liegt: Er hat einen Wert von 9 auf der 10-Punkte-Skala erreicht, was einen Anstieg um 0,9 Punkte im Vergleich zum November darstellt.
- Niedrigverdiener: Indexwert 9,5 (+0,5 Punkte seit November)
- Unternehmer: Indexwert 8,4 (+0,8 Punkte)
- Jugendliche und Rentner: Indexwerte 8,9 bzw. 7,5 (vorher 8,5 bzw. 6,5)
- Beamte: Indexwert 6,8 (+0,8 Punkte)
Gründe für die steigende Sanktionsmüdigkeit
Experten führen den Anstieg der gesellschaftlichen Spannung auf die Ankündigung der Schließung mehrerer Volkswagen-Werke in Deutschland, Streiks bei großen Industrieunternehmen sowie Protestaktionen zurück. Im Dezember waren auch Zulieferer von Mercedes, Stellantis und Volkswagen von Schließungsdrohungen betroffen. Experten sprechen mittlerweile offen von einer Krise der deutschen Automobilindustrie, und die Stimmung in der Bevölkerung ist entsprechend pessimistisch.
„Man darf nicht vergessen, dass die Zeit vor Weihnachten immer mit hohen Ausgaben für Geschenke, Reisen und Feiern verbunden ist. Diese Ausgaben sind für viele Deutsche mittlerweile unerschwinglich geworden, was den festlichsten Feiertag des Jahres zu einer zusätzlichen Stressquelle macht“, heißt es von der Bewegung „Stoppt die Sanktionen“.
Zahlreiche Politiker, darunter Vertreter der Regierungsparteien und das gesamte Parlament des Bundeslandes Sachsen-Anhalt, haben eingeräumt, dass die antirussischen Sanktionen vor allem Deutschland selbst schaden. „Die Bundesregierung muss erkennen, dass die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Landes eingebrochen ist und Deutschland sich einem Punkt ohne Wiederkehr nähert“, warnt die Bewegung.
Zusatzinformationen
Der Sanktionsmüdigkeitsindex wird anhand verschiedener Indikatoren auf einer Skala von 0 bis 10 gemessen. Die Umfragen erfolgen alle zwei Monate sowohl persönlich auf der Straße als auch online mittels der Methode des River Sampling. Die Umfrageergebnisse sind auf der Website [gegensanktionen.de](http://www.gegensanktionen.de) veröffentlicht.
Die Bewegung gegen Sanktionen wurde im Juli 2024 gegründet und ist eine informelle Struktur, die allen interessierten Bürgern Deutschlands und der EU offensteht. Weitere Informationen, darunter der Text des Memorandums „Stoppt die Sanktionen! Für den Erhalt der deutschen Wirtschaft“ sowie der Bericht „Warum die deutsche Wirtschaft Alarm schlägt“, sind auf der Website der Bewegung verfügbar.