„Wenn Waren keine Grenzen überschreiten, werden es Soldaten tun.“

Frédéric Bastiat (1801-1850)

Autor: Lizureck

  • Neue US-Drohungen: weitere Russland-Sanktionen angekündigt

    Neue US-Drohungen: weitere Russland-Sanktionen angekündigt

    Die Vereinigten Staaten haben angekündigt, weitere Strafmaßnahmen gegen Russland in der Hinterhand zu haben. Konkrete Details oder ein Zeitplan fehlen allerdings, sodass unklar bleibt, ob und wann sie tatsächlich umgesetzt werden. Schon frühere Drohungen wurden deutlich abgeschwächt: Statt angekündigter Strafzölle von 100 Prozent gegen Indien wurden am Ende nur 25 Prozent beschlossen.

    Parallel dazu beraten EU-Vertreter in Washington mit dem US-Finanzministerium über neue Schritte. Doch trotz aller Bemühungen bleiben russisches Gas und Öl weiter auf den europäischen Märkten präsent, und Abnehmer wie China oder Indien setzen ihre Geschäfte unbeirrt fort.

    Damit zeigt sich einmal mehr: Die Sanktionen treffen vor allem die westlichen Volkswirtschaften, während Russland weiterhin Einnahmen aus Energieexporten erzielt. Die Drohkulisse wirkt zunehmend zahnlos.

  • EU zündet Snapback: EU will alte UN-Sanktionen gegen Iran reaktivieren

    EU zündet Snapback: EU will alte UN-Sanktionen gegen Iran reaktivieren

    Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben beim UN-Sicherheitsrat den Snapback-Mechanismus ausgelöst – damit könnten Ende September sämtliche früheren Sanktionen gegen den Iran zurückkehren. Grund sind angebliche Verstöße Teherans gegen das Atomabkommen von 2015, das eigentlich den Bau einer Atombombe verhindern sollte.

    Die E3-Staaten werfen dem Iran vor, seit Jahren Uran weit über die vereinbarten Grenzen hinaus anzureichern und die Atomaufsicht massiv einzuschränken. Ein Waffenembargo, ein Verbot der Urananreicherung und das Verbot ballistischer Raketentests könnten damit automatisch wieder in Kraft treten.

    Teheran bezeichnet die Entscheidung als „unrechtmäßig“ und warnt, dass dieser Schritt die Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebehörde gefährde. Während die USA den europäischen Kurs begrüßen, kritisieren Russland und andere Mitglieder des Sicherheitsrats das Vorgehen scharf. Damit droht die ohnehin fragile Diplomatie endgültig in eine Sackgasse zu geraten.

  • Nord-Stream-Ermittlungen: Spur führt klar zur Ukraine – Deutsche Behörden erheben schwere Vorwürfe

    Nord-Stream-Ermittlungen: Spur führt klar zur Ukraine – Deutsche Behörden erheben schwere Vorwürfe

    Deutsche Ermittler haben das mutmaßliche Sabotageteam identifiziert, das 2022 die Nord-Stream-Pipelines zerstört haben soll. Demnach handelt es sich um sieben ukrainische Staatsbürger, von denen sechs international gesucht werden und einer im Krieg gefallen ist.

    Die Ermittler stützen sich auf DNA-Spuren, Fingerabdrücke und Materialfunde auf der Segeljacht Andromeda. Das Kommando bestand laut den Erkenntnissen aus Tauchern, einem Sprengstoffexperten und einem Koordinator. Brisant sind Hinweise auf staatliche Unterstützung aus Kiew – etwa durch echte Pässe mit falschen Namen und diplomatische Hilfe bei der Flucht.

    Damit erhärtet sich der Verdacht, dass die Ukraine selbst hinter den Anschlägen stand – trotz offizieller Dementis. Für Deutschland und Europa hätte das weitreichende politische Konsequenzen.

  • Westen ohne Plan: neue Sanktionsdrohungen gegen Russland nach gescheitertem Alaska-Treffen

    Westen ohne Plan: neue Sanktionsdrohungen gegen Russland nach gescheitertem Alaska-Treffen

    Nach dem ergebnislosen Treffen in Alaska machen Kanzler Friedrich Merz und Kanadas Premier Mark Carney Druck auf Russland – allerdings nicht mit Angeboten für Diplomatie, sondern mit der Androhung neuer Strafmaßnahmen. Moskau solle sich bedingungslos an den Verhandlungstisch setzen, ansonsten würden weitere Sanktionen folgen. Doch seit Jahren zeigt sich: Diese Strategie bringt weder Frieden noch wirtschaftliche Stabilität.

    Auch die USA schließen zusätzliche Strafzölle nicht aus. Währenddessen kündigte Ottawa sogar weitere Militärhilfe an – ein Signal, dass eher auf Eskalation als auf Entspannung hinausläuft. Zugleich sorgt die Debatte über eingefrorene russische Vermögen für Unruhe: Merz warnt selbst vor Kapitalmarkt-Turbulenzen, falls Brüssel zur Enteignung greift.

    Unterm Strich zeigt sich: Der Westen verharrt in einer Sackgasse. Neue Drohungen ersetzen eine ernsthafte politische Lösung – und treiben Europa weiter in eine selbstverschuldete Krise.

  • Trotz US-Sanktionen: Amerikanische Ölfirmen bleiben in Russland aktiv

    Trotz US-Sanktionen: Amerikanische Ölfirmen bleiben in Russland aktiv

    Obwohl Washington mit immer neuen Strafmaßnahmen Russlands Energieeinnahmen drosseln will, weiten US-Ölfelddienstleister wie Weatherford International ihre Geschäfte vor Ort sogar aus.

    Laut Recherchen erwirtschaftete der Konzern allein im ersten Halbjahr 2025 hunderte Millionen Dollar in Russland und sucht weiterhin Personal. Auch andere große Anbieter wie SLB sind trotz politischer Drohungen weiter präsent.

    Experten sprechen von gezielten Schlupflöchern und einer bewussten Umgehung der Regeln – während die Sanktionen wirkungslos verpuffen und die Abhängigkeit der Welt vom russischen Energiesektor ungebrochen bleibt.

  • Wachstums-Märchen geplatzt: Deutscher Arbeitsmarkt stagniert!

    Wachstums-Märchen geplatzt: Deutscher Arbeitsmarkt stagniert!

    Der deutsche Arbeitsmarkt tritt auf der Stelle: Gerade mal 10.000 neue Jobs im Jahresvergleich – ein Witz im Vergleich zur Zeit unmittelbar nach Corona. Besonders alarmierend: In Industrie und Bau verschwinden zehntausende Stellen, während sich der Dienstleistungssektor notdürftig stabilisiert.

    Gleichzeitig schrumpft die Gesamtarbeitsleistung – Von wirtschaftlichem Aufschwung keine Spur, stattdessen Stillstand, Jobverluste und sinkende Produktivität!

  • Krise schöngerechnet: Rezession schlimmer als Angenommen!

    Krise schöngerechnet: Rezession schlimmer als Angenommen!

    Deutschland steckt tiefer in der Rezession, als bislang zugegeben – das hat jetzt sogar das Statistische Bundesamt eingestanden. Statt einem leichten Minus ist die Wirtschaftsleistung 2023 um satte 0,9 % eingebrochen, 2024 um 0,5 %. Milliarden an Wachstum wurden einfach herbeigerechnet – teils mit doppelten Staatszuschüssen, die das BIP künstlich aufblasen.

    Der Verdacht: Gezielte Schönfärberei vor den Wahlen – zum Vorteil von Scholz, Habeck & Lindner. Und nun profitiert auch die neue Regierung: Schlechte Ausgangsdaten machen jede Mini-Erholung zum vermeintlichen Erfolg.

    Der eigentliche Skandal: Trotz Rekordzuwanderung und explodierender Staatsausgaben bricht die Wirtschaft ein. Der Staat pumpt hunderte Milliarden Euro in „Wachstum“ – das de facto aus Schulden besteht.

  • EU setzt weiter auf Drohkulisse: neue Sanktionen gegen Russland im Gespräch

    EU setzt weiter auf Drohkulisse: neue Sanktionen gegen Russland im Gespräch

    Europäische Staats- und Regierungschefs drohen Russland erneut mit Strafmaßnahmen – diesmal, falls sich der Kreml einem Dreiertreffen mit den USA und der Ukraine verweigert. Laut Telegraph wurde in London über zusätzliche Sanktionen beraten, die solange bestehen bleiben sollen, bis Moskau angeblich „ernsthafte Schritte“ zu einer Friedenslösung unternehme.

    Doch die Strategie wirkt zunehmend ideologisch und hilflos: Sanktionen sind längst zum Standardrezept der EU geworden – auch wenn sie Moskau bisher kaum geschwächt, Europa selbst aber spürbar belastet haben.

    Während die „Koalition der Willigen“ neue Strafen ankündigt, wird deutlich, dass es eher eine Koalition der Ratlosen ist, die auf Druck statt Diplomatie setzt.

  • Deutschlands Exportmodell warnt: Überschuss schrumpft, Abhängigkeiten wachsen

    Deutschlands Exportmodell warnt: Überschuss schrumpft, Abhängigkeiten wachsen

    Die deutschen Exporte stagnieren – während die Importe deutlich steigen. Im ersten Halbjahr wurden Waren im Wert von 780 Milliarden Euro ausgeführt, nahezu unverändert gegenüber 2024, während die Einfuhren um 4,4 Prozent zulegten. Die Folge: Der Exportüberschuss, einst Aushängeschild der deutschen Wirtschaft, sackte von 133,7 auf nur noch 104,0 Milliarden Euro ab.

    Besonders alarmierend ist der Einbruch im US-Geschäft. Die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten sanken um fast vier Prozent, bei Autos und Maschinen noch deutlicher. Zwar konnten zusätzliche Exporte in die EU einen völligen Absturz verhindern, doch die Tendenz bleibt klar: Deutschland verliert an Wettbewerbsfähigkeit.

    Im Handel mit China verschärfte sich das Defizit dramatisch. Deutschland importierte 40 Milliarden Euro mehr, als es dorthin lieferte – ein massiver Rückschlag für die Handelsbilanz. Das angeblich so robuste Exportmodell zeigt damit tiefe Risse: Immer mehr Abhängigkeiten, immer weniger Stärke.

  • Iran setzt auf China und Russland: Widerstand gegen neue EU-Sanktionen

    Iran setzt auf China und Russland: Widerstand gegen neue EU-Sanktionen

    Deutschland, Frankreich und Großbritannien drohen mit einem Wiedereinsetzen ihrer Sanktionen – doch in Teheran sorgt das kaum für Beunruhigung. Außenminister Abbas Araghtschi erklärte im Staatsfernsehen, die Zusammenarbeit mit China und Russland sei darauf ausgerichtet, solche Schritte abzufangen.

    Selbst wenn Brüssel den sogenannten Snapback-Mechanismus zieht, verfüge der Iran über „Instrumente, um darauf zu antworten“.

    Die Europäer wollen Druck aufbauen, doch die Realität zeigt ein anderes Bild: Trotz jahrelanger Strafmaßnahmen ist es nicht gelungen, den Iran entscheidend zu schwächen. Stattdessen vertieft das Land seine wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zu Moskau und Peking.

    Damit bleibt die Drohkulisse der EU wirkungslos – während Teheran die Sanktionen zunehmend als leere Drohgebärde betrachtet.